Der Rottweiler im Rasseporträt

Der Rottweiler ist ein großer, robuster, muskelbepackter Hund von großer Stärke. Er ist intelligent, selbstbewusst und trotz seiner Größe leicht zu halten, wird aber nicht für Erstbesitzer empfohlen. Er benötigt eine umfassende Sozialisierung und kontinuierliche Beschäftigung. Im Allgemeinen braucht er eine Weile, um mit Fremden warm zu werden, ist aber sonst ein loyales und liebevolles Familienmitglied.

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Kurzprofil

  • Rasse: Rottweiler
  • Herkunft: Deutschland
  • Wesen: anhänglich, liebevoll, gehorsam, selbstbewusst, unerschrocken
  • Größe (Widerristhöhe): 61-68 cm (männlich), 56-63 cm (weiblich)
  • Gewicht: ca. 50 kg (männlich), ca. 43 kg (weiblich)
  • Lebenserwartung: 9-10 Jahre
  • FCI-Klassifikation: Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde / Sektion 2.1 Molossoide, doggenartige Hunde

1. Über diese Rasse

Der Rottweiler ist ein kraftvoller Hund mit einem grundsätzlich liebevollen Charakter. Die oft als Rotties oder Rotts bezeichnete Rasse stammt aus Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs (80km südwestlich von Stuttgart), wo sie ursprünglich in der Viehzucht und Landwirtschaft eingesetzt wurde, um Rinder zu treiben und Karren für Landwirte und Metzger zu ziehen. Dieses Erbe spiegelt sich in der breiten Brust und dem muskulösen Körper des Rottweilers wider. Wenn er sich bewegt, zeigt er Kraft und Ausdauer, aber wenn du in seine Augen schaust, erkennst du einen sanften, intelligenten, aufmerksamen und furchtlosen Ausdruck.

Ein gut erzogener Rottweiler ist ruhig und selbstbewusst. Rottweiler zeigen eine abwartende Haltung, wenn sie auf neue Menschen oder Situationen treffen. Sie sind Fremden gegenüber normalerweise distanziert, aber niemals schüchtern oder ängstlich. Daher sind sie nicht nur für Polizei-, Militär- und Zollarbeit geeignet ist, sondern auch als Freund und Beschützer der Familie.

Rottweiler haben einen natürlichen Instinkt, um ihre Besitzer zu schützen, aber sie können bei ihrer Verteidigung skrupellos sein. Daher ist es extrem wichtig, ihre Kraft und ihren Schutzinstinkt durch frühzeitige Sozialisierung, konsequente Erziehung und Führung sowie durch regelmäßige Beschäftigung zu kanalisieren. Wenn dies nicht geschieht, können Rottweiler zu gefährlichen Tyrannen mutieren, statt der umgängliche Wächter zu sein, der sie sein sollen.

Rottweiler wandeln auf einem schmalen Grat zwischen Schutz und Aggressivität. Wenn sie nicht sorgfältig für ein ruhiges, intelligentes Temperament gezüchtet und richtig sozialisiert und erzogen sind, können sie übermäßig beschützerisch werden. Ein Rottweiler, dem die Fähigkeit zur Unterscheidung fehlt, wann er wirklich beschützen soll, ist gefährlich für alle, denen er begegnet – nicht nur für die Bösen.

Ein Rottweiler-Halter muss in der Lage sein, seinem Hund eine Führung zu geben, der er vertrauen und die er respektieren kann. Dabei sollte der Halter selbst auf Aggression oder körperliche Gewalt verzichten. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Rottweiler die Rolle des Platzhirschs für sich beansprucht. Mit einem Hund, der so mächtig und intelligent ist wie der Rottweiler, wäre dies eine ungute Konstellation.

Trotzdem sind Rottweiler nicht von Natur aus bösartig. Gut erzogene, gut sozialisierte Rotties sind verspielt, sanft und liebevoll zu ihren Haltern. Wenn sie mit Respekt behandelt werden, sind sie sind leicht zu erziehen und sind tolle Begleiter im Alltag.

So toll Rottweiler auch sein mögen, sie sind nicht jedermanns Sache. Du musst dich nicht nur sehr intensiv der Erziehung und Sozialisierung deines Rottweilers widmen, sondern du musst auch mit anderen Menschen auseinandersetzen, die die Rasse nicht verstehen, und sie vorverurteilen.

Aufgrund von Vorfällen mit Rottweilern oder anderen großen Rassen haben einige Bundesländer bzw. Städte die Haltung von Rottweilern mit Auflagen versehen und zählen zu den sogenannten Listenhunden. Es ist natürlich nicht fair, eine ganze Rasse aufgrund weniger Ausnahmen zu beurteilen, aber es ist eine Realität, mit der du dich auseinandersetzen musst, wenn du einen Rottweiler besitzen willst.

Vor allem aber kannst du deinen Beitrag dazu leisten, den Ruf der Rasse zu verbessern, indem du deinen Rottweiler dazu erziehst, Menschen zu gehorchen und sie zu respektieren. Am wichtigsten ist, dass du deinen Rottie nicht irgendwo wegsperrst und vergisst. Der Rottweiler ist ein Hund, der seinem Halter treu folgt und mit ihm zusammen sein möchte. Wenn du ihm die richtige Erziehung und Alltagsstruktur gibst, wird er dir ein toller Weggefährte sein.

2. Herkunft und Geschichte

Rottweiler stammen vom Molossus ab, einem Mastiff-Hund. Ihre Vorfahren marschierten mit den Römern nach Deutschland und trieben das Vieh, das sie ernährte, als sie die Welt eroberten. Während die Armee reiste, paarten sich die großen Hunde mit Hunden, die in den Gebieten heimisch waren. So legten sie den Grundstein für neue Rassen.

Eines der Gebiete, durch das sie zogen, war Süddeutschland. Dort errichteten die Römer Kolonien, um das für die Landwirtschaft geeignete Klima und den Boden zu nutzen. Sie bauten Villen mit roten Ziegeln. Mehr als 600 Jahre später entdeckten die Einwohner der Stadt bei Ausgrabungen eines alten römischen Bads auch eine der rot gekachelten Römer-Villen. Die Entdeckung inspirierte einen neuen Namen für die Stadt: das Rote Wil (die rote Villa).

Im Laufe der Jahrhunderte wurden Rottweiler als Arbeitshunde in der Viehwirtschaft eingesetzt. Sie trieben das Vieh zum Schlachten in die Stadt. Um ihr Geld nach dem Verkauf ihres Viehs vor Dieben zu schützen, legten die Viehzüchter auf dem Heimweg ihre gefüllten Geldbörsen um den Hals ihres Rottweiler. Metzger in der Gegend benutzten die Hunde auch, um mit Fleisch beladene Karren zu ziehen.

Schließlich ersetzte der Transport per Schiene die Viehtriebe und der Rottweiler wäre fast ausgestorben. Diese Situation begann sich ab 1901 zu ändern, als der Rottweiler & Leonberger Club gegründet und der erste Rottweiler-Rassestandard festgehalten wurde. Die Beschreibung des Aussehens und des Charakters des Rottweiler hat sich seitdem kaum mehr verändert.

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3. Wesen und Charakter

Der typische Rottweiler ist selbstbewusst, mutig und ruhig, jedoch niemals schüchtern. Er zeigt eine gewisse selbstsichere Zurückhaltung und freundet sich nicht sofort oder wahllos mit Menschen an. Stattdessen nimmt er eine abwartende Haltung gegenüber neuen Personen oder Situationen ein. Mit seinen Besitzern ist er liebevoll und folgsam.

Der Rottweiler ist kein leicht zu reizender Hund. Er hat einen angeborenen Wunsch, seine Halter und ihr Eigentum zu schützen, wird aber niemals ohne Grund aggressiv gegenüber Menschen. Der Rottweiler ist intelligent und anpassungsfähig.

Zwischen den Geschlechtern kann man tendenziell ein paar Unterschiede feststellen. Rüden sind ruhig, aber immer auf der Hut und untersuchen ihre Umgebung ständig auf mögliche Bedrohungen. Rottweiler-Hündinnen sind etwas leichter zu beeinflussen und können anhänglicher sein. Beide sind sehr gut erziehbar, können aber zuweilen stur und eigensinnig sein.

Rottweiler erfordern Klarheit und verlässliches Handeln in der Erziehung, ohne jedoch dem Hund gegenüber aggressiv zu werden. Eine klare, deutliche Ansprache ist oft ausreichend als Ermahnung, wenn du als Respektsperson etabliert bist. Wenn nicht, kann dein Hund versuchen, das Ruder zu übernehmen. Der Rottweiler ist definitiv kein Hund für Menschen, denen es an Durchsetzungsvermögen mangelt oder die keine Zeit haben, sich der wichtigen Erziehung und Betreuung zu widmen. Um den Respekt eines Rottweiler zu erlangen, müssen Grenzen gesetzt und Konsequenzen für unangemessenes Verhalten vermittelt werden. Beides erfordert Zeit und Geduld.

Das Temperament deines Rottweilers wird von einer Reihe von Faktoren beeinflusst, darunter Erbanlagen, Erziehung und Sozialisierung. Suche dir am besten einen Welpen mit ausgeglichenem Wesen. Wenn möglich, nimm aus dem Wurf einen Welpen mit mittlerem Aktivitätslevel (im Vergleich zu seinen Geschwistern), und nicht den, der schon als Welpe seine Wurfgeschwister niederrennt oder einen, der sich schüchtern in der Ecke versteckt. Schau dir immer mindestens ein Elternteil an – normalerweise ist die Mutter verfügbar -, um sicherzustellen, dass du dich mit ihrem Temperament wohl fühlst.

Wie jeder Hund brauchen auch Rottweiler eine frühe Sozialisierung, d.h. Kontakt mit verschiedenen Menschen, Orten, Geräusche, Gerüchen, etc. Durch Sozialisierung wird sichergestellt, dass dein Rottweiler-Welpe zu einem ausgeglichenen Hund heranwächst. Du kannst mit ihm natürlich auch in eine Welpenschule gehen. Regelmäßiger Besuch von anderen Menschen zuhause oder Spaziergänge im Park oder Wald helfen ebenso, seine sozialen Fähigkeiten zu entwickeln.

4. Typische Krankheiten

Rottweiler sind im Allgemeinen gesund, aber wie alle Rassen sind sie anfällig für bestimmte Krankheiten. Nicht alle Rottweiler werden eine oder alle dieser Krankheiten bekommen, aber es ist wichtig, sich ihrer bewusst zu sein, wenn du diese Rasse in Betracht ziehst. Rottweiler sind große und starke Hunde, aber anfällig für gesundheitliche Probleme wie:

  • Hüftdysplasie (HD)
  • Ellenbogendysplasie (ED)
  • Aortenstenose (Herzvenenverengung)
  • Osteochondrose / Osteochondrosis dissecans (OCD)
  • Panostitis / Knochenhautentzündung
  • Hypothyreose / Schilddrüsenunterfunktion
  • Kreuzbandabriss
  • Allergien
  • Blähungen

Am besten suchst du dir einen guten und seriösen Züchter und lässt dir nachweisen, dass beide Elternteile frei von den oben genannten Krankheiten sind. So erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass dein Hund länger gesund bleibt.

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5. Betreuung

Für Rottweiler ist es wichtig, mit seiner Halterfamilie zu Hause zu leben. Wenn sie die ganze Zeit allein in einem Hinterhof eingesperrt bleiben, können sie sich langweilen und aggressiv werden. Obwohl sie groß sind, sind Rottweiler in Innenräumen relativ inaktiv.

Ein Rottweiler ist ein ein häuslicher Typ, aber er benötigt einen umzäunten Hof oder Garten, weil er aggressiv gegenüber anderen Hunden und fremden Menschen sein kann, die sich seinem Grundstück nähern. Es ist ebenso wichtig, dass Menschen oder andere Tiere daran gehindert werden, auf dein Grundstück zu gelangen. Stell am besten ein Schild auf, das Fremden rät, nicht ohne deine Begleitung auf dein Grundstück zu kommen.

Das Energielevel des Rottweilers reicht von Stubenhocker bis Wirbelwind. Teile dem Züchter unbedingt mit, welches Energielevel zu dir und deiner Familie passt, damit er dir bei der Auswahl des geeigneten Welpen helfen kann.

Mäßig aktive Rottweiler werden ein paar tägliche Spaziergänge von 10-20 Minuten zu schätzen wissen. Sie spielen auch gerne mit Bällen und gehen gerne wandern. Energetischere Rotties benötigen möglicherweise längere Trainingszeiten und strukturiertere Aktivitäten. Ihre Athletik, Intelligenz und Trainingsfähigkeit machen sie gut geeignet für Agility Training.

Denk beim Training deines Rottweilers daran, dass er von geistiger Stimulation lebt. Er lernt gerne Neues und freut sich besonders, dir zu gefallen. Er könnte manchmal starrsinnig sein, nach dem Motto „Erklär mir mal, warum ich das tun sollte“. Dann sei fair, konsequent und standfest, und dein Rottweiler wird dich mit seiner schnellen Lernfähigkeit überraschen.

6. Fell

Der Rottweiler hat ein glattes, grobes, mittellanges Fell, das flach anliegt. Er sollte wöchentlich mit einer festen Bürste gebürstet und regelmäßig gebadet werden. Er haart den größten Teil des Jahres nur mäßig. Nur zweimal im Jahr, normalerweise im Frühjahr und Herbst, haart er jedoch stärker.

Der Rottweiler ist immer schwarz mit farbigen Flecken, die rostrot bis mahagonifarben sind. Die Flecken erscheinen über den Augen, auf den Wangen, auf jeder Seite der Schnauze, auf der Brust und den Beinen und unter dem Schwanz.

Die Zähne deines Rottweilers sollten mindestens zwei- oder dreimal pro Woche geputzt werden, um Zahnsteinablagerungen und Bakterien zu entfernen. Tägliches Putzen ist noch besser, wenn du Zahnfleischerkrankungen und Mundgeruch vorbeugen möchtest.

Seine Nägel sollten regelmäßig geschnitten werden. Die Verwendung eines Krallenschleifers ist besonders effektiv beim Trimmen der Krallen.

Gewöhn deinen Rottweiler daran, gebürstet und untersucht zu werden, solange er ein Welpe ist. Fass ihn dabei häufig an seinen Pfoten an – Hunde sind damit besonders empfindlich – und schau in seinen Mund und seine Ohren. Mach die Pflege zu einer positiven Erfahrung voller Lob und Belohnung (Leckerlis!), und lege damit auch den Grundstein für problemlose tierärztliche Untersuchungen und Pflegeeinheiten, wenn er erwachsen ist.

7. Futter

Der Rottweiler sollte mit einem hochwertigen Hundefutter ernährt werden, egal ob industriell hergestellt oder hausgemacht (dann aber am besten nach Rücksprache mit deinem Tierarzt). Jedes Futter sollte dem Alter des Hundes (Welpe, Erwachsener oder Senior) entsprechen.

Einige Hunde neigen dazu, übergewichtig zu werden. Achte daher auf den Kalorienverbrauch und das Gewicht deines Hundes. Leckerlis können eine wichtige Hilfe beim Training sein, aber zu viel davon kann zu Übergewicht führen. Frag deinen Tierarzt, wenn du Bedenken hinsichtlich des Gewichts oder der Ernährung deines Hundes haben solltest. Sauberes, frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.

Eine Anmerkung: Hunde sind im Allgemeinen als Fleischfresser bekannt. Wenn du jedoch die Zutaten deines Hundefutters überprüfst, wirst du oft Getreide und leider nur wenig Fleisch finden. Um Kosten zu sparen, stellen die Firmen das Futter aus Getreide her, und das gibt deinem Rottweiler möglicherweise nicht immer eine topgesunde Ernährung. Dies bedeutet nicht, dass jedes Standard-Hundefutter schlecht ist, sondern soll dich nur erinnern, genau zu checken, woraus dein Hundefutter besteht.

8. Haltung und Bewegung

Rottweiler lieben es zu schwimmen oder mit ihrem Halter spazieren zu gehen. Die Rasse ist muskulös und sportlich und sollte die Möglichkeit haben, täglich Auslauf zu haben.

Den Aktivitäten, die der Rottweiler lernen kann, sind quasi keine Grenzen gesetzt. Übergewicht ist natürlich für keinen Hund gut, und Bewegung kann dazu beitragen, dass dein Rottweiler fit und gesund bleibt.

9. Erziehung

Der Rottweiler muss schon früh in seinem Hundeleben konsequent erzogen werden. Eine klare Ansprache, der Besuch einer Hundeschule, Begegnungen mit anderen Welpen, und die aktive Teilnahme am Leben des Besitzers sind der Schlüssel zu einem gut erzogenen Rottweiler.

Rottweiler sind „Menschenhunde“, die nicht gut gedeihen, wenn sie von Menschen und vom täglichen Leben isoliert werden. Die Rasse ist intelligent, gut erziehbar und möchte ihrem Halter gefallen, auch wenn einige Artgenossen eigensinnig sein können.

Es ist sehr wichtig, dass die Erziehung konsequent, fair und verlässlich ist, ohne jedoch grob zu sein. Aggression oder Misshandlungen eines Rottweilers werden zu aggressiven Gegenreaktionen führen und sollten unbedingt vermieden werden.

10. Kinder und andere Haustiere

Rottweiler mögen Kinder normalerweise, besonders wenn sie mit ihnen aufgewachsen sind. Dennoch sollten Rottweiler immer beaufsichtigt werden, wenn Kinder in der Nähe sind, insbesondere junge, weil Rottweiler so groß und kräftig sind. Aufgrund ihrer Prägung in der Viehzucht neigen sie außerdem dazu, sich mit ihrem Körper anzulehnen oder zu schieben. Dabei können sie versehentlich ein Kleinkind mit einem Schubs zum Fallen bringen.

Sie eignen sich wahrscheinlich besser für Haushalte mit älteren Kindern, die schon verstehen, wie man mit Hunden umgeht. Es ist auch wichtig, deinen Rottweiler immer dann zu beaufsichtigen, wenn deine Kinder Freunde zu Besuch haben. Rottweiler können sich durch lautes oder aufgeregtes Spiel zwischen Kindern gestört fühlen und einschreiten, um dem Spiel ein Ende zu setzen, weil sie nicht verstehen, dass „ihre“ Kinder nicht in Gefahr sind. Sie können unter Umständen auch rennenden Kindern hinterherjagen.

Bring Kindern immer bei, wie sie sich Hunden nähern und sie berühren sollen. Überwache immer alle Interaktionen zwischen Hunden und kleinen Kindern, um zu verhindern, dass eine Partei beißt oder an Ohren oder Schwänzen zieht. Bring deinem Kind bei, sich niemals einem Hund zu nähern, während er schläft oder isst, oder zu versuchen, dem Hund das Futter wegzunehmen. Kein Rottweiler sollte jemals unbeaufsichtigt mit einem Kind gelassen werden!

Wenn Rottweiler mit anderen Hunden und Katzen aufwachsen, verstehen sie sich in der Regel gut. Sie können Probleme mit fremden Hunden oder erwachsenen Hunden haben, die in den Haushalt eingeführt werden, insbesondere mit gleichgeschlechtlichen Hunden. Mit guter Erziehung und konsequenter Anleitung sollten sie jedoch problemlos andere Tiere bei euch aufnehmen.

In der Öffentlichkeit führst du deinen Rottweiler am besten an der Leine, um Aggressionen oder Stress mit anderen Hunden zu verhindern. Der Rottweiler ist in der Tat nicht der beste Geselle für den Besuch von Hundeparks ohne Leine.

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