Autor: Ingo Mönninghoff

Dem Welpen das Beißen abgewöhnen – so gelingt es

Bild eines Welpen, der in ein Seil beißt beim Training, damit man ihm das Beißen abgewöhnt

Warum beißen Welpen überhaupt?

Wenn der Welpe beißt, sind die Begleitumstände wichtig: Was habt ihr eben gemacht? In welcher Stimmung ist der Welpe? Wie kräftig ist das Beißen?

Für Welpen gibt es zwei Gründe, warum sie beißen: Spielen oder Angst.

Beißen im Spiel:
• Liebesbeißen und Kauen der Welpen gehen mit einem entspannten Blick einher. Der Welpe kann deine Finger, deinen Fuß oder deine Schuhe bearbeiten.
• Im energiegeladenen Spiel beißt der Welpe schon mal zu, um mit dir zu rangeln.
• Ihr rennt zusammen durch die Wohnung und der Welpe schnappt in der vollen Bewegung nach dir. Hier hat das Schnappen mit dem Spiel und der Geschwindigkeit zu tun.

Beißen aus Angst:
• Der Welpe knurrt. Er möchte seine Ruhe haben oder ist mit einem Rangelspiel überfordert. Dann beißt er zu, um sich aus der Situation zu befreien. Der Welpe ist gereizt, kommt auf dich zu und beißt.
• Wenn der Welpe schnappt, kann sich auch Spiel dahinter verbergen. Viel öfters ist es aber eine deutliche Abwehrreaktion.
• Du bedrängst den Welpen im Spiel zu sehr. Er legt die Ohren an, die Augen werden schmal und dann schnappt er. Das alles läuft binnen weniger Sekunden ab.
• Du gehst zu deinem schlafenden Welpen, streichelst ihn, er erschrickt und schnappt nach dir.

Angstbeißen und Angstschnappen am besten vermeiden

Damit sich beide Verhaltensweisen – Beißen beim Spiel oder aus Angst – erst gar nicht etablieren, musst du die vorgenannten Situationen vermeiden. Es ist insbesondere nicht schön, wenn eine Welpe Angst hat. Menschen dürfen niemals mit der Angst eines Tieres spielen oder sich einen Spaß daraus machen, den Welpen zu reizen und in Rage zu bringen!

Bild eines Welpen, der in einen Tennisball beißt

Angst lässt sich aber auch nicht immer vermeiden. Bist du ein starker Hundeführer und guter Freund für deinen Welpen, lernst auch du als Mensch, mit Angst umzugehen. Zeigt dein Welpe Angst, deeskalierst du die Situation sofort. Ziehe dich zurück und beende ein Spiel, bei dem sich das Gemüt hochgeschaukelt hat.

Achte nach solchen Situationen auf Ruhe. Erst wenn sich die Erregung bei euch beiden gelegt hat, geht ihr zu einer neuen Einheit Spielen oder Erziehung über.

Du solltest deinen Welpen bitte nie erschrecken. Lass ihn in Ruhe schlafen. Überfordere ihn nicht mit zu vielen Reizen.

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Dem Welpen Beißen abgewöhnen

Die Grenzen zwischen Spiel und Angst sind fließend. Hast du einen leidenschaftlichen Raufer, der es einfach wissen möchte, musst du das Temperament in geregelte Bahnen lenken. Am besten lernt dein Hund erst gar nicht, dass Beißen eine tolle Sache ist. Selbst das Liebesbeißen und Knabbern kann bei Hunden unangenehm sein, wenn sie größer und die Zähne schärfer werden.

Liebesbeißen in die richtigen Bahnen lenken

Mach deinem Hund von Anfang an klar, wo die Grenzen sind. Es gibt sensible Vierbeiner, die nur ganz zart und gefühlvoll knabbern. Dann gibt es die Rowdys, die knabbern und beißen bis zu deiner Schmerzgrenze. Das musst du deinem Hund sofort anzeigen. Nur so lernt er, was dir Freude und was dir Schmerz bereitet.

Das tust du, indem du die Hand sofort wegnimmst, wenn es dir zu viel wird. Überleg dir ein Kommando für das Unterbrechen unerwünschter Verhaltensweisen (Stopp, Aus, Schluss, Nein). Das Kommando gilt ab sofort immer, wenn der Welpe beißt oder andere „Untaten“ begeht.

Nach dem „Nein“ ist sofort wieder normaler Umgang angesagt. Du kannst weiter mit ihm Schmusen. Beißt er wieder zu heftig zu, sagst du noch einmal das Kommando.

Hört der Hund nicht auf, zu heftig an dir zu knabbern, unterbrichst du das Schmusen sofort. Du gehst weg oder verlässt sogar den Raum, sodass der Welpe dir nicht folgen kann.

Dein Welpe wird sehr schnell merken, dass Streicheln und Schmusen wegfallen, wenn er zu grob wird, und auf die richtige Lösung kommen.

Welpen Beißen abgewöhnen, während sie spielen

Beiß-Spiele mit Welpen können anfangs süß sein! Das sind sie aber nicht mehr, wenn der Hund größer wird. Gerade wenn du einen Temperamentbündel dein Eigen nennst, ist es einfach zu gefährlich. Du musst bedenken, dass dein Hund dieses Verhalten später auch anderen Menschen gegenüber zeigen wird.

Zwei Hunde, die in einen Knochen aus Stoff beißen

Welpen das Beißen abgewöhnen in 5 Schritten

1. Festlegen, was erlaubt ist

• Mach dir klar: Ein Hund beißt in erster Linie sein Futter, Spielzeug und eventuell zum Liebesknabbern auch dich.
• Die Sache mit dem Futter sollte klar sein. Aber was sein Spielzeug ist, musst du festlegen. In welche Dinge darf der Junghund beißen und was nicht (deine Schuhe?).
• Liebesknabbern kannst du akzeptieren und Grenzen setzen, so wie es oben bereits beschrieben ist.

2. Unerwünschtes Verhalten mit Kommando beenden

• Du akzeptierst von Anfang an das Beißen nur zu den von dir festgelegten Gelegenheiten und in die von dir festgelegten Gegenstände.
• Bei allen anderen Bissen kommt das Kommando zum Unterbrechen von unerwünschten Verhalten – und zwar konsequent.
• Du kannst das Beißen nicht an einem Tag akzeptieren und an einem anderen nicht. Die Situationen, in denen du es verbietest, müssen identisch sein. Sonst wird der Hund verwirrt und weiß nicht mehr, was richtig ist und was falsch.

3. Situation unterbrechen, ggf. Raum verlassen

• Lässt sich der Hund durch dein Kommando nicht stoppen, unterbrichst du die Situation.
• Du verlässt den Raum wie bereits beschrieben und wartest bis sich die Erregung gelegt hat.
• Es ist immer gut, dem Hund als Ersatz für unerwünschtes Verhalten ein erwünschtes Verhalten anzubieten. Bringe deinem Hund dazu ein Futtersuchspiel bei. Das wird ihm bald viel mehr Freude bereiten als Zwicken und Beißen.

4. Antizipiere den Kipp-Punkt

• Um dem Welpen Beißen abzugewöhnen, vermeidest du künftig den Moment, wenn das akzeptierte Knabbern ins nicht mehr akzeptable Beißen kippt, bevor dieser Moment überhaupt erreicht wird.
• Entwickele ein Gespür für deinen Welpen. Gehe weg oder biete eine Alternative an, bevor es zum Beißen kommt.

5. Gib deinem Welpen ausreichend Ruhezeiten

• Manche Welpen geben Gas, obwohl ihnen ein Nickerchen besser bekäme. Solche Hunde überfordern sich. Es kommt dann viel schneller zu hitzigen Situationen und vielleicht auch zu Bissen aus einem Missverständnis heraus.
• Selbst wenn der Welpe den ganzen Tag nur spielen möchte, ziehst du dich regelmäßig zurück und lässt ihn für ausreichende Ruhezeiten alleine. Du wirst sehen, dass das Temperament deines Welpen dann bald ausgeglichener und ruhiger ist.

Wir wünschen viel Erfolg! Lass uns gerne einen Kommentar da, was aus deiner Sicht wichtig ist.

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Regelungen zur Hundehaltung in Deutschland

Bild eines Hundes mit Herrchen, als Titelbild zu den Regelungen der Hundehaltung in Deutschland

Für jedes Bundesland sieht diese Hundeverordnung anders aus. Allerdings ist die Haltung von Rassen, die als gefährlich eingestuft werden, grundsätzlich immer an bestimmte Voraussetzungen verbunden. Diese Arten von Hunderassen im Hundegesetz wird auch als Rasseliste bezeichnet bzw. diese nach Gesetz gefährlichen Hunde werden auch als Listenhunde oder umgangssprachlich auch als Kampfhunde bezeichnet. Hier findest du ein Überblick über die einzelnen Listenhunde in Deutschland:

Einige Bundesländer haben eine Hundeverordnung oder ein Hundegesetz, in dem einzelne Rassen aufgezählt werden, die als besonders aggressiv und gefährlich eingestuft werden. In anderen Bundesländern hingegen existieren solche Rasselisten nicht mehr und sind demnach Einzelfallentscheidungen.

Unter anderem findet man in den einzelnen Hundeverordnungen Auflagen, für folgende Regelungen zum Halten und Führen von Hunden:

  • Erlaubnis zum Halten und Führen eines gefährlichen Hundes
  • Leinenpflicht
  • Maulkorbpflicht
  • Sachkundenachweis
  • Wesenstest
  • Erbringung und Nachweis über eine Haftpflichtversicherung und die Kennzeichnung durch einen Mikrochip
  • Nachweis über die Hundesteuer
  • und viele weitere Auflagen und Regelungen

Regelungen in den einzelnen Bundesländern

In unserem Ratgeber kannst du dich informieren, welche Regelungen in den einzelnen Bundesländern gelten. Die jeweiligen Regelungen zur Hundehaltung für die einzelnen Hundeverordnungen und Hundegesetzen der Bundesländer findest du hier:

Bitte beachte, dass wir diese Regelungen zur Hundehaltung in den jeweiligen Bundesländern zusammengefasst haben, um dir einen ersten Einblick über die Hundeverordnung in den einzelnen Bundesländern zu ermöglichen. Aus dem Grund solltest du dich nochmal sehr genau informieren, ob du deinen geliebten Vierbeiner entsprechend der bestehenden Regelungen und Auflagen zur Hundehaltung, im jeweiligen Bundesland halten kannst.

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Regelungen zur Hundehaltung in Thüringen

Bild des Erfurter Doms, als Titelbild für die Regeln zur Hundehaltung in Thüringen

Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Bei diesen Hunden besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen. Diese Eigenschaften werden auf Grund rassenspezifischen Merkmale bei Hunden bestimmter Rassen vermutet, sowie ihre Kreuzungen untereinander. Diese beinhalten auch die Ausbildung und die Erziehung dieser Rassen.

Außerdem kann eine Rasse von Natur aus eine über das natürliche Maß hinausgehende, Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe oder andere vergleichbare Eigenschaften besitzen. Der Hund kann durch das eigene Verhalten gezeigt haben, dass er Vieh, Katzen oder Hunde sowie Wild hetzt oder reißt.

Grundsätzlich geht es mit diesem Gesetz darum, sicherzustellen, dass Hunde so gehalten und beaufsichtigt werden, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Aspekte und Regelungen zur Hundehaltung in Thüringen zusammen.

Besteht in Thüringen eine Leinenpflicht?

Eine allgemeine Leinenpflicht für alle Hunde gibt es nicht. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die einzelnen Städte und Gemeinden sehr wohl das Recht haben, eigene Vorschriften und strengere Regeln festzulegen. Dennoch müssen in den Großstädten, wie Erfurt, im Bundesland Thüringen Hunde, generell in folgenden öffentlichen Räumen an einer maximal einen Meter langen Leine geführt werden:

  1. in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr,
  2. in der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereiche,
  3. bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,
  4. in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten.

Außerdem müssen Hunde dort das ganze Jahr im Wald in der Regel an der Leine geführt werden, unabhängig von der Brut- und Setzzeit der dort lebenden Wildtiere.

Jedoch dürfen Hunde auf gekennzeichneten Hundewiesen und Feldern sich frei austoben lassen. Die betreffenden Bereiche sind durch Beschilderungen als Auslaufgebiet gekennzeichnet.

Wichtig: für gefährliche Hunde gelten gesonderte/andere Regelungen!

Voraussetzungen für Gefährlichkeit

Zu den Voraussetzungen für Gefährlichkeit gehören nach dem Thüringer Gesetz zum Schutz der Bevölkerung durch Tiergefahren (ThürTierGefG) Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Dazu gehören Rassen, die

  1. mit hoher Wahrscheinlichkeit, Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen,
  2. dazu neigen, Wild oder Vieh außerhalb der Jagd oder des Hütebetriebs zu hetzen oder zu reißen,
  3. bei denen eine durch Zucht, Ausbildung oder Erziehung entwickelte, über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Aggressivität, Schärfe oder eine andere, in ihrer Wirkung Mensch oder Tier gefährdende Eigenschaft anzunehmen ist.

Seit Februar 2018 wurde im Bundesland Thüringen die Rasseliste abgeschafft. In diesem Bundesland gilt kein Hund mehr, nur aufgrund seiner Rasse, als gefährlich.

Die Aufführung einer solcher Hunderassen im Hundegesetz wird auch als Rasseliste bezeichnet bzw. diese nach Gesetz gefährlichen Hunde werden auch als Listenhunde oder umgangssprachlich auch als Kampfhunde bezeichnet. Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, braucht im Übrigen die Erlaubnis der zuständigen örtlichen Behörde.

Auflagen für das Halten gefährlicher Hunde

Für das Halten gefährlicher Hunde gelten besondere Regelungen und Auflagen, die zwingend einzuhalten sind. Dazu gehören unter anderem folgende Bestimmungen:

  • Erlaubnis: Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die Erlaubnis erhält nur, wer der gegen seine Zuverlässigkeit und Sachkunde keine Bedenken bestehen und Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz nichts entgegenstehen. Außerdem wird der Nachweis über die fällige Hundesteuer, einer für den passenden Hundehaftpflichtversicherung und über die Mikrochipmarkierung und Mikrochipnummer benötigt.
  • Leinenpflicht: Außerhalb eines befriedeten Besitztums (dein Haus, deine Wohnung, geschütztes Grundstück) sowie in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern, sowie allen öffentlichen Räumen sind gefährliche Hunde an einer zur Vermeidung von Gefahren geeigneten einen Meter langen Leine zu führen.
  • Maulkorbpflicht: Gefährlichen Hunden ist ein das Beißen verhindernder Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung anzulegen.
  • Anzeige- und Mitteilungspflicht: Haltung, Erwerb, Abgabe eines gefährlichen Hundes und die Eigentumsaufgabe sind der zuständigen Behörde anzuzeigen.
  • Haftpflichtversicherung: Für die durch einen Hund, verursachten Schäden ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme von 500.000 Euro und für Personenschäden von 250.000 Euro abzuschließen und aufrechtzuhalten.

Fazit: Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir einen der hier genannten Listenhunde zuzulegen, dann informiere dich sehr genau, ob du diese Rasse entsprechend der bestehenden Auflagen zur Hundehaltung halten kannst.

Haftpflichtversicherung für Listenhunde

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Regelungen zur Hundehaltung in Schleswig-Holstein

Bild des Holstentors, als Titelbild für die Regeln zur Hundehaltung in Schleswig-Holstein

Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Bei diesen Hunden besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen. Diese Eigenschaften werden auf Grund rassenspezifischen Merkmale bei Hunden bestimmter Rassen vermutet, sowie ihre Kreuzungen untereinander. Diese beinhalten auch die Ausbildung und die Erziehung dieser Rassen.

Grundsätzlich geht es mit diesem Gesetz darum, sicherzustellen, dass Hunde so gehalten und beaufsichtigt werden, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Aspekte und Regelungen zur Hundehaltung in Schleswig-Holstein zusammen.

Besteht in Schleswig-Holstein eine Leinenpflicht?

Eine allgemeine Leinenpflicht für alle Hunde gibt es nicht. Jedoch sollten Hunde im Bundesland Schleswig-Holstein so geführt, dass von ihnen keine Gefahr ausgehen kann.  Generell sollten Hunde im Bundesland Schleswig-Holstein in folgenden öffentlichen Räumen an einer zwei Meter langen Leine geführt werden:

  1. in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr,
  2. bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen.

Besonders zu beachten ist, dass vom 1. April bis 31. Oktober aus Naturschutzgründen ein Hundeverbot an Stränden gilt. Ausgenommen sind natürlich die speziell ausgewiesenen Hundestrände.

Außerdem gilt ein allgemeines Mitnahmeverbot für Kirchen, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Theater, Konzert-, Vortrags-, oder Versammlungsräume, Badeplätze, Spielplätze oder Liegewiesen.

Jedoch dürfen Hunde auf gekennzeichneten Hundewiesen und Feldern sich frei austoben lassen. Die betreffenden Bereiche sind durch Beschilderungen als Auslaufgebiet gekennzeichnet.

Wichtig: für gefährliche Hunde gelten gesonderte/andere Regelungen!

Voraussetzungen für Gefährlichkeit

Zu den Voraussetzungen für Gefährlichkeit gehören nach dem Landesgesetz über gefährliche Hunde (LHundG) in Schleswig-Holstein Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Dazu gehören Rassen, die

  1. mit hoher Wahrscheinlichkeit, Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen,
  2. dazu neigen, Wild oder Vieh außerhalb der Jagd oder des Hütebetriebs zu hetzen oder zu reißen,
  3. bei denen eine durch Zucht, Ausbildung oder Erziehung entwickelte, über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Aggressivität, Schärfe oder eine andere, in ihrer Wirkung Mensch oder Tier gefährdende Eigenschaft anzunehmen ist.

Diese Hunde werden anhand einer Wesensprüfung festgestellt. Diese Wesensprüfung kann alle zwei Jahre wiederholt werden und eine Gefährlichkeit widerlegt werden.

Seit Juni 2015 wurde im Bundesland Schleswig-Holstein die Rasseliste abgeschafft und auch der Hundeführerschein für alle Halter. In diesem Bundesland gilt kein Hund mehr, nur aufgrund seiner Rasse, als gefährlich.

Die Aufführung einer solcher Hunderassen im Hundegesetz wird auch als Rasseliste bezeichnet bzw. diese nach Gesetz gefährlichen Hunde werden auch als Listenhunde oder umgangssprachlich auch als Kampfhunde bezeichnet. Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, braucht im Übrigen die Erlaubnis der zuständigen örtlichen Behörde.

Auflagen für das Halten gefährlicher Hunde

Für das Halten gefährlicher Hunde gelten besondere Regelungen und Auflagen, die zwingend einzuhalten sind. Dazu gehören unter anderem folgende Bestimmungen:

  • Erlaubnis: Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die Erlaubnis erhält nur, wer mindestens 18 Jahre alt ist und gegen seine Zuverlässigkeit und Sachkunde keine Bedenken bestehen und Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz nichts entgegenstehen. Außerdem wird der Nachweis über die fällige Hundesteuer, einer für den Hund passenden Hundehaftpflichtversicherung und über die Mikrochipmarkierung und Mikrochipnummer benötigt. Die Mikrochipmarkierung wird ab einem Alter von 3. Monaten benötigt.
  • Gefährliche Hunde müssen außerhalb eines befriedeten Besitztums (dein Haus, deine Wohnung, geschütztes Grundstück) ein leuchtend hellblaues Halsband tragen.
  • Zum Nachweis der Zuverlässigkeit müssen Halter eines gefährlichen Hundes ein Führungszeugnis vorweisen können.
  • Gefährliche Hunde sind ausbruchsicher unterzubringen.
  • Leinenpflicht: Außerhalb eines befriedeten Besitztums (dein Haus, deine Wohnung, geschütztes Grundstück) sowie in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern, sowie allen öffentlichen Räumen sind gefährliche Hunde an einer zur Vermeidung von Gefahren geeigneten zwei Meter langen Leine zu führen.
  • Maulkorbpflicht: Gefährlichen Hunden ist ein das Beißen verhindernder Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung anzulegen. Die gilt ab dem 6. Lebensmonat.
  • Anzeige- und Mitteilungspflicht: Haltung, Erwerb, Abgabe eines gefährlichen Hundes und die Eigentumsaufgabe sind der zuständigen Behörde anzuzeigen.
  • Haftpflichtversicherung: Für die durch einen Hund, verursachten Schäden ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme von 500.000 Euro und für Personenschäden von 250.000 Euro für Sachschäden abzuschließen und aufrechtzuhalten.

Fazit: Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir einen der hier genannten Listenhunde zuzulegen, dann informiere dich sehr genau, ob du diese Rasse entsprechend der bestehenden Auflagen zur Hundehaltung halten kannst.

Haftpflichtversicherung für Listenhunde

In vielen Bundesländern ist eine Haftpflichtversicherung für Listenhunde Pflicht. Aber Nicht jede Versicherung akzeptiert Listenhunde. Wir von AMICANDO versichern jede Hunderasse, auch deinen Listenhund!

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Regelungen zur Hundehaltung in Sachsen-Anhalt

Bild des Schloss Wernigerode, als Titelbild für die Regeln zur Hundehaltung in Sachsen-Anhalt
  1. Rassen, denen die Kampfhundeeigenschaften Aggressivität und Gefährlichkeit unterstellt werden.
  2. Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Bei diesen Hunden besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen. Außerdem werden Rassen als gefährlich eingestuft, die zum Hetzen oder Reißen von Wild oder Nutztieren neigen oder die durch Zucht, Haltung oder Ausbildung eine gesteigerte Aggressivität entwickelt haben.

Grundsätzlich geht es mit diesem Gesetz darum, sicherzustellen, dass Hunde so gehalten und beaufsichtigt werden, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Aspekte und Regelungen zur Hundehaltung in Sachsen-Anhalt zusammen.

Besteht in Sachsen-Anhalt eine Leinenpflicht?

Eine allgemeine Leinenpflicht für alle Hunde gibt es nicht in Sachsen-Anhalt. Jedoch gibt es in einigen Städten Sonderregelungen. In der Stadt Magdeburg muss ein Hund im gesamten Stadtgebiet an der Leine geführt werden. Anders sieht es in der Stadt Dessau, Roßlau aus. Dort beziehen sich die Regelungen nur auf das Landesrecht.

Hundebesitzer sollten besonders auf das Feld- und Forstordnungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (FFOG) achten, dieser verbietet es, Hunde unbeaufsichtigt in Feld oder Wald laufen zu lassen oder auszusetzen. Vom 1. März bis zum 15. Juli jeden Jahres gilt zudem eine Anleinpflicht. In dieser Zeit beginnt die Brut- und Aufzuchtzeit von Wildtieren im Bundesland Sachsen-Anhalt. Laut dem lokalen Jagdrecht dürfen freilaufende Hunde innerhalb des Jagdgebietes auch getötet werden.

Wichtig: für gefährliche Hunde gelten gesonderte/andere Regelungen!

Gefährliche Hunde

Gefährliche Hunde sind nach dem Gesetz zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren (Hundegesetz – HundeG LSA) von Sachsen-Anhalt Hunde, bei denen eine gesteigerte Aggressivität vermutet oder im Einzelfall festgestellt wurde. Zu der ersten Kategorie gehören folgende Hunderassen im Bundesland Sachsen-Anhalt:

Voraussetzungen für Gefährlichkeit

Zur Kategorie 2 gehören nach dem Gesetz zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren (Hundegesetz – HundeG LSA) von Sachsen-Anhalt Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Dazu gehören Rassen, die

  1. mit hoher Wahrscheinlichkeit, Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen,
  2. dazu neigen, Wild oder Vieh außerhalb der Jagd oder des Hütebetriebs zu hetzen oder zu reißen,
  3. bei denen eine durch Zucht, Ausbildung oder Erziehung entwickelte, über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Aggressivität, Schärfe oder eine andere, in ihrer Wirkung Mensch oder Tier gefährdende Eigenschaft anzunehmen ist.

Die Aufführung dieser Hunderassen im Hundegesetz wird auch als Rasseliste bezeichnet bzw. diese nach Gesetz gefährlichen Hunde werden auch als Listenhunde oder umgangssprachlich auch als Kampfhunde bezeichnet. Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, braucht im Übrigen die Erlaubnis der zuständigen örtlichen Behörde.

Auflagen für das Halten gefährlicher Hunde

Für das Halten gefährlicher Hunde gelten besondere Regelungen und Auflagen, die zwingend einzuhalten sind. Dazu gehören unter anderem folgende Bestimmungen:

  • Erlaubnis: Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Kreispolizeibehörde. Die Erlaubnis erhält nur, wer mindestens 18 Jahre alt ist und die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit zum Halten eines gefährlichen Hundes nachweisen kann. Außerdem ist eine positive Wesensprüfung für den Hund notwendig und die Kennzeichnung durch einen Mikrochip (sechs Monate nach der Geburt). Zusätzlich muss ein Nachweis vorgelegt werden, dass eine gesetzliche Haftpflichtversicherung für den Hund abgeschlossen wurde und die bereits fällige Hundesteuer bezahlt wurde.
  • Der Wesenstest muss innerhalb von sechs Monaten, ab Beginn der Haltung in der zuständigen Behörde vorlegen.
  • Der Sachkundenachweis besteht aus einem theoretischen und praktischen Teil. Der theoretische Teil wird beim Landesverwaltungsamt und der praktische Teil vor einer sachverständigen Person absolviert.
  • Leinenpflicht: Nur der Hundebesitzer darf einen gefährlichen Hund außerhalb des ausbruchsicheren Grundstückes führen oder eine andere Person damit beauftragen, die eine Bescheinigung zum Wesenstest des Hundes vorlegen kann.
  • Maulkorbpflicht: Gefährlichen Hunden ist ein das Beißen verhindernder Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung anzulegen.
  • Anzeige- und Mitteilungspflicht: Haltung, Erwerb, Abgabe eines gefährlichen Hundes und die Eigentumsaufgabe sind der zuständigen Behörde anzuzeigen.

Fazit: Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir einen der hier genannten Listenhunde zuzulegen, dann informiere dich sehr genau, ob du diese Rasse entsprechend der bestehenden Auflagen zur Hundehaltung halten kannst.

Haftpflichtversicherung für Listenhunde

In vielen Bundesländern ist eine Haftpflichtversicherung für Listenhunde Pflicht. Aber Nicht jede Versicherung akzeptiert Listenhunde. Wir von AMICANDO versichern jede Hunderasse, auch deinen Listenhund!

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Regelungen zur Hundehaltung in Sachsen

Bild von Dresden mit Blick auf die Elbe, als Titelbild für die Regeln zur Hundehaltung in Sachsen
  1. Rassen, denen die Kampfhundeeigenschaften Aggressivität und Gefährlichkeit unterstellt werden.
  2. Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Bei diesen Hunden besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen. Außerdem werden Rassen als gefährlich eingestuft, die zum Hetzen oder Reißen von Wild oder Nutztieren neigen oder die durch Zucht, Haltung oder Ausbildung eine gesteigerte Aggressivität entwickelt haben.

Grundsätzlich geht es mit diesem Gesetz darum, sicherzustellen, dass Hunde so gehalten und beaufsichtigt werden, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Aspekte und Regelungen zur Hundehaltung in Sachsen zusammen.

Besteht in Sachsen eine Leinenpflicht?

Eine allgemeine Leinenpflicht für alle Hunde gibt es nicht, aber Hunde müssen in Sachsen generell in folgenden öffentlichen Räumen an der Leine geführt werden:

  1. in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr,
  2. in der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereiche,
  3. bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,
  4. in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten.

Jedoch dürfen Hunde auf gekennzeichneten Hundewiesen und Feldern sich frei austoben lassen. Die betreffenden Bereiche sind durch Beschilderungen als Auslaufgebiet gekennzeichnet.

Wichtig: für gefährliche Hunde gelten gesonderte/andere Regelungen!

Gefährliche Hunde

Gefährliche Hunde sind nach dem Gesetz zum Schutze der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden (GefHundG) von Sachsen Hunde, bei denen eine gesteigerte Aggressivität vermutet oder im Einzelfall festgestellt wurde. Die Liste der gefährlichen Hunde umfasst in Sachsen:

Voraussetzungen für Gefährlichkeit

Zur Kategorie 2 gehören nach dem Gesetz zum Schutze der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden (GefHundG) von Sachsen Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Dazu gehören Rassen, die

  1. mit hoher Wahrscheinlichkeit, Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen,
  2. dazu neigen, Wild oder Vieh außerhalb der Jagd oder des Hütebetriebs zu hetzen oder zu reißen,
  3. bei denen eine durch Zucht, Ausbildung oder Erziehung entwickelte, über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Aggressivität, Schärfe oder eine andere, in ihrer Wirkung Mensch oder Tier gefährdende Eigenschaft anzunehmen ist.

Die Aufführung dieser Hunderassen im Hundegesetz wird auch als Rasseliste bezeichnet bzw. diese nach Gesetz gefährlichen Hunde werden auch als Listenhunde oder umgangssprachlich auch als Kampfhunde bezeichnet. Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, braucht im Übrigen die Erlaubnis der zuständigen örtlichen Behörde.

Auflagen für das Halten gefährlicher Hunde

Für das Halten gefährlicher Hunde gelten besondere Regelungen und Auflagen, die zwingend einzuhalten sind. Dazu gehören unter anderem folgende Bestimmungen:

  • Erlaubnis: Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Kreispolizeibehörde. Die Erlaubnis erhält nur, wer mindestens 18 Jahre alt ist und die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit zum Halten eines gefährlichen Hundes nachweisen kann. Außerdem ist eine positive Wesensprüfung für den Hund notwendig. Zusätzlich muss ein Nachweis vorgelegt werden, dass der Hund eine verhaltensgerechte und ausbruchssichere Unterbringung zu Verfügung hat (Räumlichkeiten und Freianlagen), eine gesetzliche Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde und die bereits fällige Hundesteuer bezahlt wurde.
  • Die Wesensprüfung ist durch einen anerkannten Hundesachverständigen zu erbringen.
  • Leinenpflicht: Das gleichzeitige Führen mehrerer gefährlicher Hunde ist verboten. Außerhalb eines befriedeten Besitztums (dein Haus, deine Wohnung, geschütztes Grundstück) sowie in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern sind gefährliche Hunde an einer zur Vermeidung von Gefahren geeigneten Leine zu führen. Gefährliche Hunde dürfen nicht auf Kinderspielplätze, Liegewiesen oder in Badeanstalten mitgenommen werden.
  • Maulkorbpflicht: Gefährlichen Hunden ist ein das Beißen verhindernder Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung anzulegen.
  • Anzeige- und Mitteilungspflicht: Haltung, Erwerb, Abgabe eines gefährlichen Hundes und die Eigentumsaufgabe sind der zuständigen Kreispolizeibehörde anzuzeigen.

Fazit: Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir einen der hier genannten Listenhunde zuzulegen, dann informiere dich sehr genau, ob du diese Rasse entsprechend der bestehenden Auflagen zur Hundehaltung halten kannst.

Haftpflichtversicherung für Listenhunde

In vielen Bundesländern ist eine Haftpflichtversicherung für Listenhunde Pflicht. Aber Nicht jede Versicherung akzeptiert Listenhunde. Wir von AMICANDO versichern jede Hunderasse, auch deinen Listenhund!

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Regelungen zur Hundehaltung in Saarland

Bild der Saarschleife, als Titelbild für die Regeln zur Hundehaltung im Saarland
  1. Rassen, denen die Kampfhundeeigenschaften Aggressivität und Gefährlichkeit unterstellt werden (gefährliche Rassen).
  2. Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Bei diesen Hunden besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen.

Grundsätzlich geht es mit diesem Gesetz darum, sicherzustellen, dass Hunde so gehalten und beaufsichtigt werden, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Aspekte und Regelungen zur Hundehaltung in Saarland zusammen.

Besteht in Saarland eine Leinenpflicht?

Eine allgemeine Leinenpflicht für alle Hunde gibt es nicht, aber Hunde müssen in Saarland generell in folgenden öffentlichen Räumen an der Leine geführt werden:

  1. in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr,
  2. in der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereiche,
  3. bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,
  4. in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten.

Allerdings gilt eine generelle Leinenpflicht für jeden Hund vom 1. April bis zum 15. Oktober jeden Jahres. In dieser Zeit beginnt die Brut- und Aufzuchtzeit von Wildtieren im Bundesland Saarland. Gleiches gilt laut saarländischem Naturschutzgesetz. Dort dürfen alle landwirtschaftlich genutzten Flächen vom 1. April bis zum 15. Oktober nicht betreten werden.

Wichtig: für gefährliche Hunde gelten gesonderte/andere Regelungen!

Gefährliche Hunde

Zur Kategorie 1 gehören nach der Polizeiverordnung über den Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden in Saarland Rassen, denen die Kampfhundeeigenschaften Aggressivität und Gefährlichkeit unterstellt werden (gefährliche Rassen). Für die erste Kategorie sind folgende Hunderassen im Bundesland Saarland aufgelistet:

Voraussetzungen für Gefährlichkeit

Zur Kategorie 2 sind nach der Polizeiverordnung über den Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden in Saarland Rassen, die:

  1. mit hoher Wahrscheinlichkeit, Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen,
  2. dazu neigen, Wild oder Vieh außerhalb der Jagd oder des Hütebetriebs zu hetzen oder zu reißen
  3. bei denen eine durch Zucht, Ausbildung oder Erziehung entwickelte, über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Aggressivität, Schärfe oder eine andere, in ihrer Wirkung Mensch oder Tier gefährdende Eigenschaft anzunehmen ist.

Kann der Halter aber einen Wesenstest vorlegen, der dem Hund bescheinigt, dass keine gesteigerte Aggression oder Gefährlichkeit vorliegt, wird der Hund von allen Auflagen befreit.

Die Aufführung dieser Hunderassen im Hundegesetz wird auch als Rasseliste bezeichnet bzw. diese nach Gesetz gefährlichen Hunde werden auch als Listenhunde oder umgangssprachlich auch als Kampfhunde bezeichnet. Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, braucht im Übrigen die Erlaubnis der zuständigen örtlichen Behörde.

Auflagen für das Halten gefährlicher Hunde

Für das Halten gefährlicher Hunde gelten besondere Regelungen und Auflagen, die zwingend einzuhalten sind. Dazu gehören unter anderem folgende Bestimmungen:

  • Erlaubnis: Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die Erlaubnis erhält nur, wer mindestens 18 Jahre alt ist, die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit zum Halten eines gefährlichen Hundes nachweisen kann. Zusätzlich muss ein Nachweis vorgelegt werden, dass der Hund eine verhaltensgerechte und ausbruchssichere Unterbringung zu Verfügung hat (Räumlichkeiten und Freianlagen). An jedem Zugang zum Besitztum oder zur Wohnung ist ein Warnschild im Mindestformat 15 mal 21 cm mit der deutlich lesbaren Aufschrift „Vorsicht – gefährlicher Hund“ anzubringen. Außerdem wird der Nachweis über die fällige Hundesteuer und über die Mikrochipmarkierung und Mikrochipnummer benötigt.
  • Der Nachweis der Sachkunde ist durch eine Sachkundebescheinigung zu erbringen.
  • Zum Nachweis der Zuverlässigkeit müssen Halter eines gefährlichen Hundes ein Führungszeugnis vorweisen können.
  • Leinenpflicht: Außerhalb eines befriedeten Besitztums (dein Haus, deine Wohnung, geschütztes Grundstück) sowie in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern sind gefährliche Hunde an einer zur Vermeidung von Gefahren geeigneten Leine zu führen. Die gilt natürlich auch für alle öffentlichen Räume.
  • Maulkorbpflicht: Gefährlichen Hunden ist ein das Beißen verhindernder Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung anzulegen.
  • Anzeige- und Mitteilungspflicht: Haltung, Erwerb, Abgabe eines gefährlichen Hundes und die Eigentumsaufgabe sind der zuständigen Behörde anzuzeigen.

Fazit: Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir einen der hier genannten Listenhunde zuzulegen, dann informiere dich sehr genau, ob du diese Rasse entsprechend der bestehenden Auflagen zur Hundehaltung halten kannst.

Haftpflichtversicherung für Listenhunde

In vielen Bundesländern ist eine Haftpflichtversicherung für Listenhunde Pflicht. Aber Nicht jede Versicherung akzeptiert Listenhunde. Wir von AMICANDO versichern jede Hunderasse, auch deinen Listenhund!

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Regelungen zur Hundehaltung in Mecklenburg-Vorpommern

Bild vom Schweriner Schloss, als Titelbild für die Regeln zur Hundehaltung in Meckelnburg-Vorpommern
  1. Rassen, denen die Kampfhundeeigenschaften Aggressivität und Gefährlichkeit unterstellt werden (gefährliche Rassen).
  2. Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Bei diesen Hunden besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen.

Grundsätzlich geht es mit diesem Gesetz darum, sicherzustellen, dass Hunde so gehalten und beaufsichtigt werden, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Aspekte und Regelungen zur Hundehaltung in Mecklenburg-Vorpommern zusammen.

Besteht in Mecklenburg-Vorpommern eine Leinenpflicht?

Eine allgemeine Leinenpflicht für alle Hunde gibt es nicht, aber Hunde müssen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, generell in folgenden öffentlichen Räumen an einer zwei Meter langen Leine geführt werden:

  1. in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr,
  2. in der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereiche,
  3. bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,
  4. in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten.

Darüber hinaus müssen Hunde in Mecklenburg-Vorpommern im Wald ganzjährig an der Leine geführt werden. Jedoch dürfen Hunde auf gekennzeichneten Hundewiesen und Feldern sich frei austoben lassen. Die betreffenden Bereiche sind durch Beschilderungen als Auslaufgebiet gekennzeichnet.

Wichtig: für gefährliche Hunde gelten gesonderte/andere Regelungen!

Gefährliche Hunde

Zur Kategorie 1 gehören nach der Verordnung über das Führen und Halten von Hunden (Hundehalterverordnung – HundehVO M-V) Rassen, denen die Kampfhundeeigenschaften Aggressivität und Gefährlichkeit unterstellt werden (gefährliche Rassen). Für die erste Kategorie werden folgende Hunderassen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern aufgelistet:

Voraussetzungen für Gefährlichkeit

Zur Kategorie 2 gehören nach der Verordnung über das Führen und Halten von Hunden (Hundehalterverordnung – HundehVO M-V) Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Bei diesen Hunden besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen.

Die Aufführung dieser Hunderassen im Hundegesetz wird auch als Rasseliste bezeichnet bzw. diese nach Gesetz gefährlichen Hunde werden auch als Listenhunde oder umgangssprachlich auch als Kampfhunde bezeichnet. Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, braucht im Übrigen die Erlaubnis der zuständigen örtlichen Behörde.

Auflagen für das Halten gefährlicher Hunde

Für das Halten gefährlicher Hunde gelten besondere Regelungen und Auflagen, die zwingend einzuhalten sind. Dazu gehören unter anderem folgende Bestimmungen:

  • Erlaubnis: Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die Erlaubnis erhält nur, wer mindestens 18 Jahre alt ist, die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit zum Halten eines gefährlichen Hundes nachweisen kann. Zusätzlich muss ein Nachweis vorgelegt werden, dass der Hund eine verhaltensgerechte und ausbruchssichere Unterbringung zu Verfügung hat (Räumlichkeiten und Freianlagen). An jedem Zugang zum Besitztum oder zur Wohnung ist ein Warnschild mit der deutlich lesbaren Aufschrift „Vorsicht – gefährlicher Hund“ anzubringen. Außerdem wird der Nachweis über die Mikrochipmarkierung und Mikrochipnummer benötigt.
  • Jede Person darf nur einen gefährlichen Hund führen (nicht mehrere gleichzeitig).
  • Der Nachweis der Sachkunde ist durch einen Hundeführerschein zu erbringen.
  • Zum Nachweis der Zuverlässigkeit müssen Halter eines gefährlichen Hundes ein Führungszeugnis vorweisen können.
  • Leinenpflicht: Außerhalb eines befriedeten Besitztums (dein Haus, deine Wohnung, geschütztes Grundstück) sowie in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern sind gefährliche Hunde an einer zur Vermeidung von Gefahren geeigneten zwei Meter langen Leine zu führen. Die gilt natürlich auch für alle öffentlichen Räume. Außerdem gilt ein Mitnahmeverbot auf Spielplätze, Liegeflächen oder Badestellen.
  • Maulkorbpflicht: Gefährlichen Hunden ist ein das Beißen verhindernder Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung anzulegen.
  • Anzeige- und Mitteilungspflicht: Haltung, Erwerb, Abgabe eines gefährlichen Hundes und die Eigentumsaufgabe sind der zuständigen Behörde anzuzeigen.

Fazit: Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir einen der hier genannten Listenhunde zuzulegen, dann informiere dich sehr genau, ob du diese Rasse entsprechend der bestehenden Auflagen zur Hundehaltung halten kannst.

Haftpflichtversicherung für Listenhunde

In vielen Bundesländern ist eine Haftpflichtversicherung für Listenhunde Pflicht. Aber Nicht jede Versicherung akzeptiert Listenhunde. Wir von AMICANDO versichern jede Hunderasse, auch deinen Listenhund!

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Regelungen zur Hundehaltung in Rheinland-Pfalz

Bild der Burg Eltz, als Titelbild für die Regeln zur Hundehaltung in Rheinland-Pfalz
  1. Rassen, denen die Kampfhundeeigenschaften Aggressivität und Gefährlichkeit unterstellt werden (gefährliche Rassen).
  2. Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Bei diesen Hunden besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen. Diese Eigenschaften werden auf Grund rassenspezifischen Merkmale bei Hunden bestimmter Rassen vermutet, sowie ihre Kreuzungen untereinander. Diese beinhalten auch die Ausbildung und die Erziehung dieser Rassen.

Grundsätzlich geht es mit diesem Gesetz darum, sicherzustellen, dass Hunde so gehalten und beaufsichtigt werden, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Aspekte und Regelungen zur Hundehaltung in Rheinland-Pfalz zusammen.

Besteht in Rheinland-Pfalz eine Leinenpflicht?

Eine allgemeine Leinenpflicht für alle Hunde gibt es nicht. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die landesweite Verordnung zwar keine Vorschriften macht, jedoch die einzelnen Städte und Gemeinden sehr wohl das Recht haben, eigene Vorschriften und strengere Regeln festzulegen. Dennoch müssen in den Großstädten im Bundesland Rheinland-Pfalz (z.B. Mainz, Ludwigshafen und Koblenz) Hunde generell in folgenden öffentlichen Räumen an der Leine geführt werden:

  1. in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr,
  2. in der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereiche,
  3. bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,
  4. in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten.

Jedoch dürfen Hunde auf gekennzeichneten Hundewiesen und Feldern sich frei austoben lassen. Die betreffenden Bereiche sind durch Beschilderungen als Auslaufgebiet gekennzeichnet.

Wichtig: für gefährliche Hunde gelten gesonderte/andere Regelungen!

Gefährliche Hunde

Zur Kategorie 1 gehören nach dem Landesgesetz über gefährliche Hunde (LHundG) in Rheinland-Pfalz Rassen, denen die Kampfhundeeigenschaften Aggressivität und Gefährlichkeit unterstellt werden (gefährliche Rassen). Für die erste Kategorie sind folgende Hunderassen im Bundesland Rheinland-Pfalz aufgelistet:

Einen Wesensprüfung ist in dem Bundesland Rheinland-Pfalz, in der Kategorie 1 nicht vorgesehen. Die oben aufgeführten Hunde werden als gefährlich eingestuft.

Voraussetzungen für Gefährlichkeit

Zur Kategorie 2 gehören  nach dem Landesgesetz über gefährliche Hunde (LHundG) in Rheinland-Pfalz Rassen, die im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Dazu gehören Rassen, die

  1. mit hoher Wahrscheinlichkeit, Menschen oder Tiere beißen oder bedrohlich anspringen,
  2. dazu neigen, Wild oder Vieh außerhalb der Jagd oder des Hütebetriebs zu hetzen oder zu reißen,
  3. bei denen eine durch Zucht, Ausbildung oder Erziehung entwickelte, über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Aggressivität, Schärfe oder eine andere, in ihrer Wirkung Mensch oder Tier gefährdende Eigenschaft anzunehmen ist.

Die Aufführung dieser Hunderassen im Hundegesetz wird auch als Rasseliste bezeichnet bzw. diese nach Gesetz gefährlichen Hunde werden auch als Listenhunde oder umgangssprachlich auch als Kampfhunde bezeichnet. Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, braucht im Übrigen die Erlaubnis der zuständigen örtlichen Behörde.

Auflagen für das Halten gefährlicher Hunde

Für das Halten gefährlicher Hunde gelten besondere Regelungen und Auflagen, die zwingend einzuhalten sind. Dazu gehören unter anderem folgende Bestimmungen:

  • Erlaubnis: Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die Erlaubnis erhält nur, wer mindestens 18 Jahre alt ist und gegen seine Zuverlässigkeit und Sachkunde keine Bedenken bestehen und Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz nichts entgegenstehen. Außerdem wird der Nachweis über die fällige Hundesteuer, einer für den Hund passenden Hundehaftpflichtversicherung und über die Mikrochipmarkierung und Mikrochipnummer benötigt.
  • Leinenpflicht: Außerhalb eines befriedeten Besitztums (dein Haus, deine Wohnung, geschütztes Grundstück) sowie in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern, sowie allen öffentlichen Räumen sind gefährliche Hunde an einer zur Vermeidung von Gefahren geeigneten Leine zu führen.
  • Maulkorbpflicht: Gefährlichen Hunden ist ein das Beißen verhindernder Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung anzulegen.
  • Anzeige- und Mitteilungspflicht: Haltung, Erwerb, Abgabe eines gefährlichen Hundes und die Eigentumsaufgabe sind der zuständigen Behörde anzuzeigen.

Fazit: Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir einen der hier genannten Listenhunde zuzulegen, dann informiere dich sehr genau, ob du diese Rasse entsprechend der bestehenden Auflagen zur Hundehaltung halten kannst.

Haftpflichtversicherung für Listenhunde

In vielen Bundesländern ist eine Haftpflichtversicherung für Listenhunde Pflicht. Aber Nicht jede Versicherung akzeptiert Listenhunde. Wir von AMICANDO versichern jede Hunderasse, auch deinen Listenhund!

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